Reformation und Wein

Die Reformation machte es für alle wieder möglich: Christus in beiderlei Gestalt, im Brot und im Wein.

Hl. Bischof Benno wieder in Dresden

In christlich-jüdischer Tradition ist der menschliche Körper das Abbild Gottes.  Insofern erfährt er eine besondere Würde, die sich in der Verehrung von Körperteilen der Heiligen der Kirche niederschlägt.

Der weithin in Sachsen bekannte Bischof Benno ist der Bistumsheilige, der Patron des Bistums Dresden-Meissen als auch der von der Stadt München und dem Erzbistum München Freising. Im Reformationsjahrhundert wurden die sterblichen Überreste aus dem Meissner Dom nicht offiziell und eher abenteuerlich aus Sachsen nach München gebracht. (Mehr dazu.)


Quelle: Joachim Schäfer – Ökumenisches Heiligenlexikon

Im Juli dieses Jahres wurden zwei Benno-Reliquiare von dem Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx an den Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers und Generalvikar Andreas Kutschke übergeben, wie auch die SZ am 16. und 24.07. schreibt.

Die sächsische Weinkönigin Katja

kam letzten Sonntag auf ein Gläschen zu uns. Inkognito und doch erkannt. Sie ist immer gern bei uns gesehen.

Foto: Winzerin Anke II

Mehr zu unseren Hoheiten Können Sie beim Weinbauverband Sachsen lesen.

Sang- und klanglos

muss nun der 3. Oktober im RoggeAusschank beiben. So naß und so kalt hat es sich wohl keiner vorstellen können. Wollen wir uns zum Singen im nächsten Jahr besser am 1. Mai verabreden? Einen trotzdem guten und schönen Feiertag wünschen wir Ihnen.

Mahnung an alle Kellermeister:

Nach Lukas 8, 17. Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt.

Blick in den Edelstahl-Tank
Quelle: Deutsches Weininstitut

Des Hl. Bischof Bennos Elbquerung

Quelle: Pixabay

Bischof Benno wollte über die Elbe zu seinem Bischofssitz. Es herrschte ein ziemlich hoher Wasserstand und kein Fährmann war weit und breit zu sehen. Was tun? Er war natürlich ein bibelkundiger Mann und wusste, dass nach dem Evangelisten Matthäus sich Jesus auf dem See Genezareth einmal dem Boot näherte, in dem die Apostel waren. Und der eifrige Petrus wollte Jesus aus Freude auf dem Wasser entgegen gehen. Das ging erst ganz gut, doch dann wurde Petrus unsicher, ob denn das auch weiter gut gehen würde und schon begann er zu versinken. Da rief er nach Jesus. Dieser streckte ihm die Hand entgegen und alles war wieder gut. Beide gelangten zum Boot und stiegen ein. Also, sagte sich Bischof Benno, mache ich das wie Petrus, dessen Nachfolger mein Papst ist. Aber woher Jesus nehmen? Und da wusste er um eine andere Bibelstelle, nämlich dass nach dem Evangelisten Johannes Jesus von sich sagte, ich bin der wahre Weinstock. Also wo ist ein Weinstock? Dafür hatte ja Bischof Benno genug getan, dass in der Nähe wo er stand, welche wuchsen. Da nahm er sich einen fest in die Hand und mit diesem Weinstock Jesus gelangte der Hl. Bischof Benno über die Elbe auf das andere Ufer.

Es heißt weiter, ein Müller wäre ihm gefolgt und wäre gut drüben angekommen. Bischof Benno hätte diesen aber getadelt und ihm gesagt, es nicht noch einmal zu versuchen.