Jetzt nur Wasser nach Corona Wein

Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge,
wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach;
jeder fasste ungefähr hundert Liter.
Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser!
Und sie füllten sie bis zum Rand.
Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt
und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist!
Sie brachten es ihm.
Dieser kostete das Wasser,
das zu Wein geworden war.

(vgl. Joh 2, 6-9)

Hochzeit  zu Kana, Veronese, Paolo;
 SKD Dresden

08.01. Wir sind dabei.

Für Weihnachten und darüber hinaus

Michael Triegel, Menschwerdung
Quelle: Röm.-kath. Pfarrkirche St. Oswald (Baunach)

Angeheftet mit drei ganz dünnen Fäden an die vergangene Menschheit hängt dieses gerade erschienende Leben. Und in diesem Moment seines Erscheinens wird auch schon ein Kreuz über dem Kinde aufgerichtet. Welche Dramatik. Der König links verneigt sich vor dem Kindkönig, das Kreuz nicht in den Blick nehmend. Als das Kind dann als Mann an seinem Kreuz drei Stunden hing wurden ihm mit Myrrhe vermischter Wein gereicht. Beides zusammen galt damals als betäubend und schmerzlindernd. Aber ohne Sterben am Kreuz ging es dennoch nicht ab. Es musste wegen dem Ostermorgen sein.

Tag der Menschenrechte

Foto: DWI

Dass es allen so gut wie der

Deutschen Weinkönigin 2021/ 2022

geht.

Sachsen Deutschland Europa Welt

Seit rund 2 ¾ Tausend Jahren verkündet der Prophet Jesaja (Buch Jes.25, 6-10a)  ein tätiges Hoffen: Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen.


Raphael: Fresko von 1511/12, in der Kirche S. Agostino in Rom
Joachim Schäfer – Ökumenisches Heiligenlexikon.

„Aber dem Bösen dem schenkt er die Rut“

heißt es in der letzten Strophe im Lied „Bald nun ist Weihnachtszeit“ (um 1940), das in der nächsten Zeit  gesungen wird. Im nächsten Vers heißt es dann weiter: „Hoffentlich wird es im nächsten Jahr gut“. Das  hatten wir im letzten Jahr auch schon flehentlich ersingen wollen. Leider,  o tempora o mores. Um wie viel flehentlicher muss dieses Lied in diesem Jahr eigentlich erklingen.


Nikolaus und Krampus, Fritz Winkler;  Dresden, 1. Hälfte 20. Jh.; SKD

Der Krampus aus vorchristlicher Zeit ist bis heute wohl nur bei Bergvölkern bekannt. Wenn er wie z. Zt. im Erzgebirge als auch in der Sächsischen Schweiz vermehrt auftritt, dann ist er mit seinen Ziegenhörnern auf dem Kopf sehr bedrohlich. Aber mit Gottes und des Nächsten Hilfe ist dieser auch zu bändigen, wie Fritz Winkler zu malen weiß.  

IN EIGENER SACHE:
SAXQUARTETT DES WNZERS SUCHT ALTSAXOFON 2