Nov 27

Aphorismus zum Tage # 143

Zum 1. Adventsonntag.

Diese Worte kennen wir: „Pflugscharen aus ihren Schwertern“ nach Jes 2, 4 und auch entsprechende Darstellungen.  Weniger bekannt ist die Fortsetzung: „Winzermesser aus ihren Lanzen“ (vielleicht deswegen nicht so bekannt, weil sowohl als auch).

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Denkmal bei Broos in Siebenbürgen an die gefürchtete Waffe der Daker

Nov 22

Schöne Ankündigung

 vocalis ensemble dresden e.V. präsentiert das Vocal-Konzert:
„Cantus Gloriosus“ – Friedliche Vorfreude auf der ganzen Welt

in der Weinbergkirche am 1. Adventsonntag, 27. November, 19.30 Uhr (Näheres siehe Weinbergkirche).

Ab 18.30 Uhr und in der Pause des Konzertes bietet Rogges Ausschank an:
Glühwein aus einem Pillnitzer Grundwein und  Kartoffelkuchen vom Bäcker Wippler
als auch den 15-er Pillnitzer Traminer.

Bei Regen können Sie im Trockenen in der neu errichteten „Halle“ am Plattenweg Ihr Getränk einnehmen.
Der Hausherr bittet, kein Getränk und keinen Kuchen mit in die Weinbergkirche zu nehmen.

 

Nov 19

Aphorismus zum Tage # 142

Morgen ist der letzte Sonntag bevor es mit viel Lichtern auf das kalendarische Neue Jahr zugeht. An diesem Sonntag noch ist vielfältig das Vergehen und Werden angesagt, wie es vor einer Woche am Volkstrauertag im Deutschen Requiem des 800jährigen Kreuzchores wieder mit „denn … ist wie Gras“ und „ bleibt in Ewigkeit“ so eindringlich zu vernehmen war.

2016_Salzburg

So für „Dich und Mich“ runter gebrochen hat es Hermann Hesse in „Altwerden“ :

All der Tand, den Jugend schätzt,
Auch von mir ward er verehrt,
Locken, Schlipse, Helm und Schwert,
Und die Weiblein nicht zuletzt.

Aber nun erst seh ich klar,
Da für mich, den alten Knaben,
Nichts von allem mehr zu haben,
Aber nun erst seh ich klar,
Wie dies Streben weise war.

Zwar vergehen Band und Locken
Und der ganze Zauber bald;
Aber was ich sonst gewonnen,
Weisheit, Tugend, warme Socken,
Ach, auch das ist bald zerronnen,
Und auf Erden wird es kalt.

Herrlich ist für alte Leute
Ofen und Burgunder rot
Und zuletzt ein sanfter Tod –
Aber später, noch nicht heute.

Nov 10

Aphorismus zum Tage # 141

Lars Gustafsson,  
gestorben am 03. April 2016

Es soll ein Tag Anfang August sein
die Schwalben fort, doch eine Hummel
noch irgendwo, die im Himbeerschatten
ihren Bogen ausprobiert.

Ein leichter, doch nicht hartnäckiger Wind
soll über die Wiesen des August gehen.
Du sollst da sein,
aber du sollst nicht viel reden,
mir nur ein wenig über die Haare streichen
und mir in die Augen sehen

mit diesem kleinen Lächeln
zuinnerst im Augenwinkel.
Und dann will ich
nicht ohne Erleichterung
diese Welt verschwinden sehen.

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Oben ist es ein Tag Anfang August. Unten ein Tag Anfang November im landseitigen Teil des Weinbergs mit einem Gelb wie es im nächsten Frühling erst wieder die Rapsfelder hervorbringen.

Foto: Renate Lehmann

Nov 04

Aphorismus zum Tage # 140

In diesen Novembertagen geht in den deutschen Weinbaugebieten bis auf den Eiswein die Weinlese 2016 zu Ende.

Mit den eingebrachten Qualitäten ist man nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) insgesamt sehr zufrieden. Die Erträge sind höher als noch zu Erntebeginn erwartet, allerdings regional und einzelbetrieblich mit sehr großen Schwankungen, je nachdem, wie stark die Weinberge von der feuchten Frühjahrswitterung einschließlich der Schädlinge in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Sachsen verzeichnete eine Ernte, die um die Hälfte über dem langjährigen Mittel lag. Aber auch hier, teilweise ganz erhebliche Verluste aufgrund der klimatischen Bedingungen im abgelaufenen Winzerjahr.

Extreme Witterungsverhältnisse haben in diesem Jahr auch in vielen Ländern Europas zum Teil zu erheblichen Ertrags­verlusten geführt. In der Summe entspräche dies einem Minus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und von einem Prozent im Vergleich zum fünfjährigen Mittel. Summa summarum und auf Ganze gesehen also verkraftbar.

 Deutsches Weininstitut (DWI) nach Erhebungen des Deutschen Weinbauverbands (DWV)

Okt 29

Öffnungszeiten

So regnerisch war lange kein Oktober. Heute müsste es trocken bleiben, also wir sind draußen.
Morgen eher nicht, aber dann zum „499zigsten“ am Montag wieder.

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