Goethes vielgeliebter Elfer | Folge neun von elfen aus FAZ, 21.05.2011, Nr. 118 / Seite Z2
Nach seiner Abreise wird Goethe von den Willemers mit Geschenksendungen verwöhnt, deren Vielzahl und Verschiedenartigkeit beeindrucken: Die Frankfurter Freunde versorgen ihn mit Senf, Honig, Kastanien, Schwartemagen, Artischocken – und neuen Pantoffeln!
Dass der beflissene Willemer immer wieder vor allem den Elfer nachliefert, verwundert nicht – noch 1819 schickt er Goethe vierundzwanzig Flaschen des edlen Rebensaftes. Unterwürfig schreibt er dem Dichterfürsten nach Weimar: “Wenn Ihnen der Wein so wohl behagt, als Ihre Güte mir und der Kleinen [Marianne] wohlgetan, so war es uns beiden vergönnt, große Freude zu stiften.”
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