Nov 10

Aphorismus zum Tage # 91

16. November 2014 (So), 17:00 Uhr
Versöhnungskirche Dresden-Striesen:
Elias.
Oratorium für Soli, Chor und Orchester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Lucas Cranach: Glaube und Macht (Motivbild der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004 in Torgau)

„Elijah … is a work für our children and for our children’s children’”, schrieb 1847 ein (damals wohl der wichtigste) Londoner Kritiker nach einer Aufführung.

In Deutschland machte zur selben Zeit ein Wagner eine ganz anders geartete „Zukunftsmusik“. Für Shaw war ein halbes Jahrhundert nach der Uraufführung das Oratorium frömmlerisch und oberflächlich.

Aber da höre man doch mal selbst den ELIJAH an, z. B. den von Rafael Frühbeck de Burgos aus 1968 u. a. mit Nicolai Gedda und Dietrich Fischer-Dieskau, vielleicht noch den von Rademann aus 2005  – oder aber den am 16. November, 17:00 Uhr in der Versöhnungskirche Dresden-Striesen.

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Nov 05

Das 2014er Oktober-Wetter

Das Wetter vom Oktober mit zum Teil sommerlich warmen und trockenen Tagen hätten wir im September gebrauchen können. Aber gejammert hatten wir schon beim September-Wetter genug.
Statistisch gesehen: Bald 5 Stunden Sonne jeden Tag im Oktober. Das ist enorm. Die Temperaturen lagen dann auch merklich über dem langjährigen Mittel bei gut 12 Grad. Geregnet hat es auch etwas. Aber nicht übermäßig viel (im Oktober vor einem Jahr: kein Niederschlag, kaum eine Stunde Sonne und dann waren die Temperaturen auch nur 10 Grad im Mittel der Tage).

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Nov 03

Zum Monat November

Heute, nur heute
Bin ich so schön;
Morgen, ach morgen
Muß alles vergehn!
Nur diese Stunde
Bist du noch mein;
Sterben, ach sterben
Soll ich allein.

M R-R: Jedenfalls kenne ich kein schlichteres Gedicht in deutscher Sprache. Dennoch ist es in höchstem Maße originell.
Dennoch? Nein, Storms „Lied des Harfenmädchens“ verdankt seine Originalität der einzigartigen Schlichtheit.

 

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Okt 29

Öffnungszeiten

Bei den angekündigten nachsommerlichen Temperaturen und dem ausgiebigen Sonnenschein ist natürlich geöffnet, wie immer. Alle drei Tage.

 

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Okt 23

Einladung zum Wochenende

Nun scheint die Sonne doch ab dem heutigen Freitag wieder und auch weiterhin. Zu Beginn der Woche sah es gar nicht danach aus.
Also: Wir sind natürlich draußen und erwarten Sie.
Die Blätter an den Reben sind noch zu einem großen Teil dran. Wenn es auch – meiner Erinnerung nach – nicht so farbig wie in den Jahren zuvor ist, so zeigt sich der Pillnitzer Weinhang dennoch von seiner allerbesten Seite. Nun dann: Auf zum Pillnitzer Goldenen Herbst.

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Okt 22

Aphorismus zum Tage # 90

2014 weniger Wein in Europa

Einer taufrischen Meldung des Deutschen Weininstitutes (DWI) zufolge wird die europäische Weinmosternte des Jahrgangs 2014 mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von etwa 157,7 Mio. Hektolitern (das sind mehr als 200 Mio. Flaschen) um etwa zehn Prozent kleiner ausfallen, als im Vorjahr und um sechs Prozent niedriger als der fünfjährige Durchschnitt.
Kräftige Mengeneinbußen im zweistelligen Prozentbereich mussten insbesondere viele südeuropäische Weinbauländer hinnehmen. Frankreich, Italien und Spanien erzeugen dennoch etwas mehr als 80% des diesjährigen Jahrgangs.

Die deutschen Erzeuger haben mit voraussichtlich 9,4 Mio. Hektolitern (das sind rund 12 Mio. Flaschen) vom aktuellen Weinjahrgang eine Million Hektoliter mehr eingelagert, als vom mengenmäßig unterdurchschnittlichen 2013er. Deutschland ist nach Frankreich, Italien und Spanien der viertgrößte europäische Weinerzeuger, gefolgt von Portugal und Rumänien. Insgesamt umfasst der Weinjahrgang aber nur rund 6% der europaweiten Ernte.

Die anderen deutschen Anbaugebiete scheint es also nicht so getroffen zu haben wie das sächsische.

 

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