Kategorie: Aphorismus zum Tage

Das Tier des Palmensonntags

ist der Esel. Auf einem solchen ritt Jesus in Jerusalem ein, damit die gewaltige Machtfülle eines Pferdreiters auf ewig konterkarierend. Wie es heißt, war es angeblich auch ein Esel, der an den Reben eines Winzers herumfraß und den Trieb des vergangen Jahres massiv kürzte. Dieses Weniger wurde bei der Ausbeute des Jahres aber ein enormes …

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Hölderlin in der C-Zeit

Hölderlin hatte 250. Geburtstag. Wir sind noch in seiner Oktav. Vor 50 Jahren las ich, ehrlicher gesagt, versuchte ich, seine Gedichte zu lesen, auch das Gedicht „Hälfte des Lebens“. Am Schluss dieses Gedichtes: „Mauern stehn sprachlos und kalt“. Das versteht man, aber anschließend „Klirren die Fahnen“? Man musste erst drauf kommen, da waren die Metallfahnen …

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Zum achten März von Berthold Brecht die Empfehlung eines langen, weiten Rocks

Und wähl den bäuerlichen weiten Rockbei dem ich listig auf die länge dränge:ihn aufzuheben in der ganzen Längean Schenkeln hoch und Hintern, gibt den Schock.Und wenn du hockst auf unser OttomaneLaß ihn verrutschen, dass in seinem Schatten Durch den Tabakrauch wichtiger DebattenDein Fleisch mich an die gute Nacht gemahne. Doch sind es nicht nur niedere …

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Nach diesen Tagen

Ich sehe nicht ein, warum einer, der gerne trinkt, ausgerechnet Alkohol trinken muss, nachdem uns Gott so viel Wasser geschenkt hat (Billy Graham).

Für diese Tage

Nicht ziemt den Königen Wein zu trinken, noch Fürsten das Verlangen nach starken Getränken. Sonst trinkt einer und vergisst dann, was vorgeschrieben, und entstellt die Rechtsansprüche aller Bedrückten. Gebt vielmehr das starke Getränk dem Verzweifelnden, und den Wein den Verbitterten. Er trinke, dann vergisst er seine Armut, und denkt nicht mehr seiner Mühsal (Buch der …

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Wiedereröffnung Semperbau

Die Wiedereröffnung Semperbau steht unmittelbar.  Dann können wir wieder bestaunen: