Das Getränk des Gründonnerstages

ist der ge“wandlung“te“ Wein, das eucharistische Blut Christi.


Dolci, Carlo (1616-1686) –  Christus, Brot und Wein segnend
Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

So unbekannt ist einem Coinoissers die Wandlung eines Weines nicht. Wenn es mal aufgehen sollte, dann verwandelt sich ein solcher binnen weniger Jahre von einem  wilden grad vergorenen Rauscher zu einem Säulenheiligen, so schlank und geradlinig wie eine gotische Kathedrale und dennoch so schwer zu entschlüsseln wie eben eine solche. In einem hundertjährigen Buch eines Franzosen heißt es, ich glaube nicht an Gott, aber ich sehe ihn, abgewandelt ich glaube nicht, aber ich schmecke ihn.