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Mrz 14

Aphorismus # 191 Zu einem Femininentag Teil 2

oder vielleicht doch Krämerintag?

Und nun schlägt Frau Kristin Rose-Möhring (für die wenigen, die immer noch nichts mit dem Namen anfangen können: Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums) vor, in unserer Hymne (der dritten Strophe des „Lied der Deutschen“ von Hofmann von Fallersleben) die Worte „brüderlich“ durch „couragiert“ und „Vaterland“ durch „Heimatland“ zu ersetzen (freuen wird sich wegen dem Letzteren vielleicht Horst Seehofer). Auf was man“in“ so alles kommt, wenn diese Jemand“in“ anfängt, sich so ein  Denkmal wie eines von H v F setzen zu wollen.

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang.
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang.

Adenauer und Heuss haben uns die Frauen und den Wein genommen. Holen wir uns die Frauen sabinerisch, wenn das Wort nicht schon mit einem Bann belegt ist, und den Wein  „couragiert“ zurück.

Dabei könnte die feminine Form von „die“ Treue, „die“ Welt, „die“ Tat und gerade noch die neutrale Form von „das“ Leben natürlich bleiben aber das Maskuline im „der“ Wein, „der“ Sang und „der“ Klang müssten – folgt man der Intention (wenngleich maskulinisch daherkommend, aber im Singular natürlich feminin, sonst hätte ein anderes Wort her gemusst) von Frau K R-M – eigentlich weg. Am besten aber, man neutralisiert alles und ändert z. B. die Treue in das Treuliche,  den Wein in das Weinliche oder den Klang in das Klangliche. Größere oder kleinere Bedeutungsverschiebungen nehmen wir wegen der an sich gut gemeinten Sache natürlich hin. Da dürften sich – Meckerer beiseite gelassen, solche gibt es immer – weder das Feminine noch das Maskuline hinten dran gesetzt fühlen.

Mit dem sängerischen Einüben der neuen Hymne wird es allerdings nicht leicht werden, aber wer singt denn heute überhaupt noch kraftvoll und mit Verve?

Wenn diese Kerle erst mal ganz – dieses Mal aus gutem Grund – den Mund halten, dann hätte es – gewollt oder nicht – Frau K R-M & Co“in“ geschafft.

 

 

 

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