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Jul 10

Aphorismus zum Tage # 165

Sehr, sehr frühe Fake-News.

Nabot aus Jesreel hatte einen Weinberg in Jesreel neben dem Palast Ahabs, des Königs von Samarien.  Ahab wollte diesen haben und schlug Nabot vor, ihm diesen zu verkaufen. Doch Nabot erwiderte: Der Herr bewahre mich davor, dass ich dir das Erbe meiner Väter überlasse.

Ahab jammerte das seiner Frau Isebel vor, die ihm daraufhin sagte, lass mich nur machen. Sie bestellte zwei Männer und instruierte diese, gegen Nabot zu einer Gelegenheit, die sie herbeiführen würde, auszusagen.  Auf ihr Geheiß hin riefen die Ältesten und Vornehmen der Stadt ein Fasten aus und ließen Nabot  oben vor allem Volk Platz nehmen. Es kamen aber auch die beiden von Isebel instruierten Männer und riefen: Nabot hat Gott und den König gelästert. Sogleich führte man ihn aus der Stadt hinaus und steinigte ihn zu Tode.


 Nabots Steinigung vor dem Weinberg, aus einer Handschrift der Weltchronik des Rudolf von Ems, 14. Jahrhundert

Darauf ließen sie Isebel melden: Nabot wurde gesteinigt und ist tot. Sobald sie hörte, dass Nabot tot war, sagte sie zu Ahab: Auf, nimm den Weinberg Nabots aus Jesreel. in Besitz. (Nach 1. Kön. 21. 1-16)

Die Geschichte ging allerdings am Ende für Ahab und sein Geschlecht gleich mit sehr, sehr böse aus (vgl. 1. Kön. 21. 1-17ff).

 

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