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Jun 12

Aphorismus # 162 zum Benno-Tage am 16. Juni

So ganz kommt das reformatorische Sachsen an dem Hl. Bischof Benno aus der ungeteilten Zeit der Christenheit wohl nicht vorbei. Zumindest nicht, wenn man die Ausstellung

EIN SCHATZ NICHT VON GOLD
Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger

auf der Albrechtsburg als Maßstab nimmt.  Die Ausstellung kann nur empfohlen werden.

In Sachsen wurde der Weinanbau vor etwa 1000 Jahren so nach und nach heimisch. Der Anbau erfolgte im Rahmen der Kolonisierung des Landes und der Einführung des Christentums. In der Zeit des Bischof Benno war dieser sicher schon etabliert. Deswegen wird der legendäre Bischof Benno als der Begründer des sächsischen Weinbaus angesehen.

So wundert es nicht, dass eine der schönsten Sagen um und mit Bischof Benno von einem Weinstock als „Gehhilfe“ handelt. Benno benutzt einen solchen, um über das Wasser der Elbe zu kommen. Warum sollte das nicht auch funktionieren? Wenn es Jesus auf dem See von Genezareth schaffte, sich auf dem Wasser dem Boot zu nähern, in dem die Apostel saßen und Petrus ihm das erfolgreich nachahmte, indem er auf dem Wasser auf Jesus zulief  und Jesus von sich sagt, ich bin der wahre Weinstock (nach Johannes 15, ab 1), dann liegt es auf der Hand, einfach einen Weinstock zu nehmen, an Christus zu glauben und über die Elbe zu gehen – und schon ist man drüben.

Die katholische Kirche begeht seinen Gedenktag an seinem Todestag am 16. Juni (1106).

 

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