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Aug 01

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu vernichten…

Zu der Thematik Mauerbau haben wir uns hier bereits mehrfach geäußert (z.B. hier, hier, hier und hier).

Nun hat der Architekturstudent Jonathan Weber eeine Diplomarbeit zum Thema Weinbergsmauern aus Naturstein – Instandhaltung, Neubau und Analyse der Dresdner Weinberge verfasst. Die an sich schon sehr verdienstvolle und gute Arbeit hat einen Schluss, der hier wiedergegeben werden soll.

Die Trockenmauern sind insgesamt in einem guten Zustand. Man merkt deutlich die Wirkung der Fördermittel. Dennoch sind die Mauern auch in Zukunft gefährdet. Die größte Gefahr geht dabei meiner Meinung nach von einem Rückgang des Sächsischen Weinanbaus aus. Bei sinkenden Marktpreisen, Nachwuchssorgen der Winzer und einer ohnehin unwirtschaftlichen Gesamtstruktur des Weinanbaus sieht die Zukunft nicht rosig aus.

Es gilt daher, den Weinanbau zusammen mit den Trockenmauern zu fördern. Beides, Weinanbau und Trockenmauern, bedingen einander, das darf nicht vergessen werden. Ein Blick in die Vergangenheit birgt jedoch auch Hoffnung. Schaut man sich den Weinberg zu DDR-Zeiten an, sieht man, was in den letzten Jahren geleistet wurde.

Trotz schwieriger Umstände hat gerade der Weinberg im Stadtgebiet Dresdens Zukunftschancen. Viele Touristen aber auch Dresdner zieht es auf den Weinberg, um dort bei einem Glas Wein den Blick über Dresden zu genießen.

Im Zusammenspiel mit dem Weinausschank vor Ort und dem Tourismus kann auch der relativ teure Wein vermarktet werden. In der Vermarktung des Weins zusammen mit seiner Kulturlandschaft steckt meines Erachtens ein großes Potential für die Zukunft.

In diesem Sinne heißen wir Sie auch am kommenden Wochenende im Schatten der Pillnitzer Weinbergsmauer willkommen. Weitere Informationen zu unseren Öffnungszeiten finden Sie hier.

Trockenmauer

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