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Mrz 05

Nachhaltig, nachhaltiger, am nachhaltigsten…

Sachsen sind helle, hieß es vor kurzem hier. Seinen 300. Todestag am Rosenmontag diesen Jahres hatte ein weiterer der hellen Sachsen, nämlich der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz.

Ein Jahr vor seinem Tod in Freiberg erschien in Leipzig das Werk, in dem er für den Anbau des Holzes eine „beständige und nachhaltende Nutzung“ einforderte. Und damit begann der Begriff Nachhaltigkeit seinen Siegeszug rund um die Welt und in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft.

Zur damaligen Zeit im 17. und 18. Jahrhundert war Deutschland kahl geworden. Das galt für den Schwarzwald wie für das Erzgebirge. Bergbau, Köhler und Glasbläser verschlangen Holz. Und als Energiespender für die rapide wachsende Bevölkerung war Holz gebraucht worden. Niemand schien dabei an die nur abzählbare Menge oder endliche Anzahl der Bäume gedacht zu haben. Dazu musste erst ein Sachse her.

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